• GESUND ARBEITEN IN THÜRINGEN

    Gesundheit ist entscheidend für mehr Lebensqualität,
    aber auch für ein produktives und erfülltes Arbeitsleben

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Für Rückfragen steht Frau Dr. Amler Ihnen gerne zur Verfügung (Email: amler@noSpam.dgaum.de; Telefon: 09131-85-26977). Gerne können Sie sich auch direkt als Modellbetrieb anmelden. Senden Sie uns hierzu einfach eine kurze formlose Email. Wir melden uns dann zeitnah bei Ihnen.

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Modellvorhaben zur betrieblichen Gesundheitsförderung im Rahmen des Präventionsgesetzes

Thüringen wird Modellregion für betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention

Im Fokus des Modellvorhabens „Gesund arbeiten in Thüringen“ stehen die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Thüringen. Das große Ziel ist es, innerhalb der nächsten fünf Jahre Lösungen zu entwickeln, um flächendeckend Beschäftigte und Betriebe besser und nachhaltig mit betriebsmedizinischen Angeboten zu versorgen.

Es gilt, bestehende Möglichkeiten zur Prävention und Gesundheitsförderung im Job bekannter zu machen und vorhandene Strukturen stärker zu vernetzen. Denn gemeinsam können Arbeitgeber und Arbeitsmediziner bzw. Betriebsärzte in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Haus- und Fachärzten den Beschäftigten in Betrieben eine optimale und koordinierte Versorgung anbieten. Davon profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer: Die Betriebe haben weniger krankheitsbedingte Ausfälle und leistungsfähigere Mitarbeiter, bewährte Arbeitsabläufe können eingehalten werden und das Pro Gesundheit bringt den Betrieben in der heutigen Zeit einen Imagegewinn. Die Beschäftigten wiederum können durch einen gesunden Arbeitsplatz ihrer Arbeit besser nachgehen. Sie nehmen das Plus an Gesundheit in ihre freie Zeit mit, was wiederum den Erholungswert steigert und letztendlich Leistungsfähigkeit und Motivation im Job steigern.

Die Initiatoren und Förderer des Projekts sind die BARMER und die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM). Die Schirmherrschaft hat die Thüringer Arbeits- und Gesundheitsministerin Heike Werner übernommen.

Lesen Sie hierzu auch das Interview mit Herrn Jürgen Rothmaier, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Barmer, zum Thema "Betriebliche Gesundheitsförderung als Auftrag des Präventionsgesetzes" sowie zur Kooperation mit der DGAUM im Rahmen des GAIT-Projekts. (ASU, 03/2017)

Prof. Dr. med. Hans Drexler

Präsident der Dt. Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)

Die Lebens- und Arbeitswelt in den Betrieben und den Unternehmen sowie bei den öffentlichen Arbeitgebern stellt in unserer Gesellschaft das größte Präventionssetting sowohl für Maßnahmen im Rahmen der Verhaltens- als auch der Verhältnisprävention dar. Das gilt es zu nutzen, sowohl für die individuelle Lebensqualität als auch für unsere älter werdende Gesellschaft und unser Gesundheitswesen.

Dr. med. Mani Rafii

Mitglied im Vorstand BARMER

In diesem Modellvorhaben wollen wir gemeinsam innovative Lösungen für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz insbesondere für kleinere und mittelgroße Betriebe entwickeln. Hier sehen wir noch großen Bedarf. Langfristiges Ziel ist es, gute Ideen auf andere Regionen, vor allem strukturschwächere Regionen, zu übertragen, und das Präventionsgesetz in der Lebenswelt direkt am Arbeitsplatz umzusetzen. So können wir 43 Millionen Beschäftigte erreichen.